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Freitag, 4. September 2009
Liegt was in der Luft?
Jetzt heiratet meine Schwägerin auch noch! Ihr Freund hat ihr am gestrigen Geburtstag einen Antrag gemacht. Hach, wie romantisch. Nur wir kommen jetzt planungstechnisch natürlich echt ins routieren...
Montag, 17. August 2009
Happy Birthday
Yonatan! Kaum zu glauben, dass schon ein Jahr vergangen ist. Yair hat zwischendurch zwar mit mittelschweren Eifersuchtsattacken zu kämpfen (heute war es natürlich besonders schwer -- wann kommt es denn vor, dass jemand anders die Geschenke bekommt??!), aber ich glaube, auch er kann sich sein Leben ohne den kleinen Bruder nur noch schwer vorstellen. Ich schon mal gar nicht. Nach all der Feierei, die wir ja leider auf den Abend verschieben mussten, ist der kleinste Mann der Familie völlig erschöpft eingeschlafen. Fürs Abendessen hat es nicht mehr gereicht. Nur seinen B-day-Kuchen (ja, Iris, der wars!) hat er noch glücklich verdrückt. Hier ein paar Bilder.














Freitag, 15. Mai 2009
Hunger!
Jetzt ist mal eine kleine Auszeit im Büro angesagt. Seit besagte Kollegin das Feld räumen musste, komme ich kaum noch zum Luftholen. So geht das nicht. Ausserdem ist heute Freitag und der Rest meiner Familie samt Schwiegereltern vergnügt sich in San Francisco ("Hallo Süsse, kannst du mal eben im Internet schauen, wo genau die North Beach Pizza im Italienischen Viertel ist? Grant, glaube ich, aber ich weiss die Nummber nicht." "1462." "Oh prima, dann sind wir ja ganz in der Nähe!"). So ein Lotterleben.
Deshalb also ein Kurzbericht vom gestrigen Gala-Abend...
Dank crock pot war das Abendessen pünktlich auf dem Tisch, und Abendessen musste sein, denn schliesslich hatten die Schwiegereltern einen langen Tag hinter sich, und da muss was ordentliches in den Magen (auch in meinen, denn nach der Arbeit habe ich immer einen Riesenhunger). Also hektisch gegessen ("Hm, das ist ja eine Delikatesse!"), die Kinder bettgehfertig gemacht, den Brei für Kind Nr. 2 angerührt, ausgehfein angezogen (Anzug und Abendkleid!), dann allen gute Nacht gesagt, den kleinsten Spross weinend bei seinen unbekannten Grosseltern gelassen (ach, da wurde das Mutterherz schwer) und losgedüst.
Im Auto: "Ich weiss wirklich nicht, warum wir zu Abend gegessen haben. Gleich gibt es dort doch richtig was zu essen!"
In SF angekommen, super Parkplatz gefunden, mit dem Aufzug in den 15. Stock geschwebt und ins Getümmel gestürzt. Nach den ersten Gesprächen wird klar: Essen ist rar, die Gäste trinken vor Hunger, was das Zeug hält. Irgendwann später dann eine Ansage: "Leute, macht euch keine Sorgen, es GIBT gleich noch was zu essen. Um halb elf wird Pizza geliefert!" Pizza? Im Abendkleid? Männer, nehmt eure Krawatten ab! Das hier nennt sich Abschluss-Gala! $50 kostet uns der Spass!
Aber egal, wer Hunger hat, nimmt was er kriegen kann. Die Pizza kommt erst um elf und ist im Nu verputzt. "Ihr hungrigen, hungrigen Studenten! Wir liefern mehr Pizza, so schnell wie möglich! Bitte geduldet euch!"
Hach, was habe ich mir unser Abendessen gelobt. Wir haben auf die zweite Lieferung auch nicht mehr gewartet, sondern sind wohlgenährt und alkoholisiert (der Student, nicht die stillenden Mutter) nach Hause gefahren (beim Rausgehen habe ich auf einigen Tischen McDonalds-Müll erspäht -- so schlimm war's). Wo dann fünf Minuten nach unserer Rückkehr jemand anders vor Hunger weinend aufwachte. So ging's dann gleich an die Milchbar...
Deshalb also ein Kurzbericht vom gestrigen Gala-Abend...
Dank crock pot war das Abendessen pünktlich auf dem Tisch, und Abendessen musste sein, denn schliesslich hatten die Schwiegereltern einen langen Tag hinter sich, und da muss was ordentliches in den Magen (auch in meinen, denn nach der Arbeit habe ich immer einen Riesenhunger). Also hektisch gegessen ("Hm, das ist ja eine Delikatesse!"), die Kinder bettgehfertig gemacht, den Brei für Kind Nr. 2 angerührt, ausgehfein angezogen (Anzug und Abendkleid!), dann allen gute Nacht gesagt, den kleinsten Spross weinend bei seinen unbekannten Grosseltern gelassen (ach, da wurde das Mutterherz schwer) und losgedüst.
Im Auto: "Ich weiss wirklich nicht, warum wir zu Abend gegessen haben. Gleich gibt es dort doch richtig was zu essen!"
In SF angekommen, super Parkplatz gefunden, mit dem Aufzug in den 15. Stock geschwebt und ins Getümmel gestürzt. Nach den ersten Gesprächen wird klar: Essen ist rar, die Gäste trinken vor Hunger, was das Zeug hält. Irgendwann später dann eine Ansage: "Leute, macht euch keine Sorgen, es GIBT gleich noch was zu essen. Um halb elf wird Pizza geliefert!" Pizza? Im Abendkleid? Männer, nehmt eure Krawatten ab! Das hier nennt sich Abschluss-Gala! $50 kostet uns der Spass!
Aber egal, wer Hunger hat, nimmt was er kriegen kann. Die Pizza kommt erst um elf und ist im Nu verputzt. "Ihr hungrigen, hungrigen Studenten! Wir liefern mehr Pizza, so schnell wie möglich! Bitte geduldet euch!"
Hach, was habe ich mir unser Abendessen gelobt. Wir haben auf die zweite Lieferung auch nicht mehr gewartet, sondern sind wohlgenährt und alkoholisiert (der Student, nicht die stillenden Mutter) nach Hause gefahren (beim Rausgehen habe ich auf einigen Tischen McDonalds-Müll erspäht -- so schlimm war's). Wo dann fünf Minuten nach unserer Rückkehr jemand anders vor Hunger weinend aufwachte. So ging's dann gleich an die Milchbar...
Sonntag, 10. Mai 2009
Mutter(tags)glück
Eine Kollegin hat mir folgende Gedanken zum Muttertag geschickt, und da sie so wunderschön und treffend sind, möchte ich sie hier mit allen teilen. Euch Müttern einen wunderschönen Muttertag!
On Being Mom by Anna Quindlen
If not for the photographs, I might have a hard time believing they ever existed. The pensive infant with the swipe of dark bangs and the blackbutton eyes of a Raggedy Andy doll. The placid baby with the yellow ringlets and the high piping voice. The sturdy toddler with the lower lip that curled into an apostrophe above her chin. ALL MY BABIES are gone now.
I say this not in sorrow but in disbelief. I take great satisfaction in what I have today: three almost-adults, two taller than I am, one closing in fast. Three people who read the same books I do and have learned not to be afraid of disagreeing with me in their opinion of them, who sometimes tell vulgar jokes that make me laugh until I choke and cry, who need razor blades and shower gel and privacy, who want to keep their doors closed more than I like.
Who, miraculously, go to the bathroom, zip up their jackets and move food from plate to mouth all by themselves. Like the trick soap I bought for the bathroom with a rubber ducky at its center, the baby is buried deep within each, barely discernible except through the unreliable haze of the past.
Everything in all the books I once pored over is finished for me now. Penelope Leach., T. Berry Brazelton., Dr. Spock. The ones on sibling rivalry and sleeping through the night and early-childhood education, all grown obsolete.
Along with Goodnight Moon and Where the Wild Things Are, they are battered, spotted, well used. But I suspect that if you flipped the pages dust would rise like memories.
What those books taught me, finally, and what the women on the playground taught me, and the well-meaning relations -- what they taught me was that they couldn't really teach me very much at all. Raising children is presented at first as a true-false test, then becomes multiple choice, until finally, far along, you realize that it is an endless essay. No one knows anything. One child responds well to positive reinforcement, another can be managed only with a stern voice and a timeout. One boy is toilet trained at 3, his brother at 2.
When my first child was born, parents were told to put baby to bed on his belly so that he would not choke on his own spit-up. By the time my last arrived, babies were put down on their backs because of research on sudden infant death syndrome. To a new parent this ever-shifting certainty is terrifying, and then soothing.
Eventually you must learn to trust yourself. Eventually the research will follow.
I remember 15 years ago poring over one of Dr. Brazelton's wonderful books on child development, in which he describes three different sorts of infants: average, quiet, and active. I was looking for a sub-quiet codicil for an 18-month-old who did not walk. Was there something wrong with his fat little legs? Was there something wrong with his tiny little mind? Was he developmentally delayed, physically challenged? Was I insane? Last year he went to China. Next year he goes to college. He can talk just fine. He can walk,too.
Every part of raising children is humbling, too. Believe me, mistakes were made. They have all been enshrined in the Remember-When-Mom-Did Hall of Fame. The outbursts, the temper tantrums, the bad language, mine, not theirs. The times the baby fell off the bed. The times I arrived late for preschool pickup. The nightmare sleepover. The horrible summer camp. The day when the youngest came barreling out of the classroom with a 98 on her geography test, and I responded, What did you get wrong? (She insisted I include that.) The time I ordered food at the McDonald's drive-through speaker and then drove away without picking it up from the window. (They all insisted I include that.) I did not allow them to watch the Simpsons for the first two seasons.
What was I thinking?
But the biggest mistake I made is the one that most of us make while doing this. I did not live in the moment enough. This is particularly clear now that the moment is gone, captured only in photographs. There is one picture of the three of them sitting in the grass on a quilt in the shadow of the swing set on a summer day, ages 6, 4 and 1. And I wish I could remember what we ate, and what we talked about, and how they sounded, and how they looked when they slept that night. I wish I had not been in such a hurry to get on to the next thing: dinner, bath, book, bed. I wish I had treasured the doing a little more and the getting it done a little less.
Even today I'm not sure what worked and what didn't, what was me and what was simply life. When they were very small, I suppose I thought someday they would become who they were because of what I'd done. Now I suspect they simply grew into their true selves because they demanded in a thousand ways that I back off and let them be.
The books said to be relaxed and I was often tense, matter-of-fact and I was sometimes over the top. And look how it all turned out. I wound up with the three people I like best in the world, who have done more than anyone to excavate my essential humanity. That's what the books never told me. I was bound and determined to learn from the experts.
It just took me a while to figure out who the experts were.
Samstag, 9. Mai 2009
Gleich heiratet meine Schwester
und ich bin nicht dabei. Da darf ich schon ein paar Tränen weinen, oder? Zur Standesamtlichen im November habe ich es geschafft, aber die Kirchliche wäre doch schöner gewesen... Da macht mir einmal mehr die elende Entfernung einen Strich durch die Rechnung.
Schwesterchen, ich denke ganz fest an euch und bin ganz kribbelig vor Aufregung!
Schwesterchen, ich denke ganz fest an euch und bin ganz kribbelig vor Aufregung!
Mittwoch, 6. Mai 2009
Wieder ein Jahr vorbei
Hach, wenn die Tage doch ein bisschen länger wären. Ein, zwei Stunden, in denen ich nach Herzenslust bloggen könnte. Oder schlafen. Oder lesen. Das wäre der Himmel auf Erden...
Morgen hat mein Noch-Student Geburtstag, den 35. Die Geschenke sind besorgt, die Karte geschrieben, das Bild gemalt, die Torte bestellt und die Blumen angedacht. Nur ums Restaurant habe ich mich scheinbar zu spät gekümmert: zur Wunschzeit sind alle Tische vergeben. Jedenfalls laut Online-Bestellservice. Aber dieses Restaurant und kein anderes soll es sein, also werde ich wohl morgen ein wenig zaubern müssen. Oder meinen Charm anwenden. Wäre doch gelacht, wenn sich daran nichts machen liesse. Vielleicht sollte ich Spiderman, Superman oder Batman um Hilfe bitten. Oder Powerranger. Oder einen Transformer. Oder Buzz Lightyear. Denen würde jedenfalls was einfallen.
Morgen hat mein Noch-Student Geburtstag, den 35. Die Geschenke sind besorgt, die Karte geschrieben, das Bild gemalt, die Torte bestellt und die Blumen angedacht. Nur ums Restaurant habe ich mich scheinbar zu spät gekümmert: zur Wunschzeit sind alle Tische vergeben. Jedenfalls laut Online-Bestellservice. Aber dieses Restaurant und kein anderes soll es sein, also werde ich wohl morgen ein wenig zaubern müssen. Oder meinen Charm anwenden. Wäre doch gelacht, wenn sich daran nichts machen liesse. Vielleicht sollte ich Spiderman, Superman oder Batman um Hilfe bitten. Oder Powerranger. Oder einen Transformer. Oder Buzz Lightyear. Denen würde jedenfalls was einfallen.
Dienstag, 14. April 2009
Hochzeitstag
Der sechste. So ziehen also die Jahre ins Land, mit Höhen und Tiefen, mal mehr und mal weniger Stress, inzwischen zwei Kindern und alles in allem doch recht glücklich. Würde ich meinen Schatz heute noch mal heiraten? Ja!
Zur Feier des (Vor-)Tages haben wir die zwei Süssen gestern Abend bei R., Yonatan's Tagesmutter, abgeliefert und sind nach Oakland gefahren, um uns Leonard Cohen anzuhören, der seit 14 Jahren zum ersten Mal wieder auf der Bühne steht, mit beinahe 75 Jahren (Im Juli ist er übrigens in Deutschland)! Und weil seine Texte so berühren, hier eine Kostprobe.
Zur Feier des (Vor-)Tages haben wir die zwei Süssen gestern Abend bei R., Yonatan's Tagesmutter, abgeliefert und sind nach Oakland gefahren, um uns Leonard Cohen anzuhören, der seit 14 Jahren zum ersten Mal wieder auf der Bühne steht, mit beinahe 75 Jahren (Im Juli ist er übrigens in Deutschland)! Und weil seine Texte so berühren, hier eine Kostprobe.
Anthem by Leonard CohenReferenz: http://www.azlyrics.com/lyrics/leonardcohen/anthem.html
The birds they sang
at the break of day
Start again
I heard them say
Don't dwell on what
has passed away
or what is yet to be.
Ah the wars they will
be fought again
The holy dove
She will be caught again
bought and sold
and bought again
the dove is never free.
Ring the bells that still can ring
Forget your perfect offering
There is a crack in everything
That's how the light gets in.
We asked for signs
the signs were sent:
the birth betrayed
the marriage spent
Yeah the widowhood
of every government --
signs for all to see.
I can't run no more
with that lawless crowd
while the killers in high places
say their prayers out loud.
But they've summoned, they've summoned up
a thundercloud
and they're going to hear from me.
Ring the bells that still can ring ...
You can add up the parts
but you won't have the sum
You can strike up the march,
there is no drum
Every heart, every heart
to love will come
but like a refugee.
Ring the bells that still can ring
Forget your perfect offering
There is a crack, a crack in everything
That's how the light gets in.
Ring the bells that still can ring
Forget your perfect offering
There is a crack, a crack in everything
That's how the light gets in.
That's how the light gets in.
That's how the light gets in.
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