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Montag, 27. Juli 2009

Power-Wochenende

mit den Eltern.

Freitag Abend: Bummel durch Walnut Creek (hauptsächlich Broadway Plaza) und Einkehr bei einem gemütlichen Italiener mit einem Herz für Kinder.

Samstag:
Eigentlich Ausflug zum Knoblauch-Festival in Gilroy, dann mussten wir aufgrund von Stau (klar, wie konnte es anders sein) umdisponieren und sind stattdessen in Monterey gelandet. Dort war es zwar etliche Grad kühler (17, um genau zu sein), im Nachhinein waren wir aber froh, nicht bei 35 Grad gekocht worden zu sein. Dafür haben wir dann auf dem Rückweg noch kurz halt gemacht und die Outlet erkundet. Eine halbe Stunde wurde den 145 Geschäften zwar nicht gerecht, aber gefunden haben wir trotzdem was.

Sonntag:
Gemütliche Weinprobe im Napa-Tal (jaaa, ich bin gefahren), bei brüllenden 34 Grad. Vorher noch kurzer halt in der Napa Outlet, mit 50 Geschäften etwas übersichtlicher. Nochmal eingekauft. Auf der Rückfahrt dann beobachtet, wie das Thermometer fiel, je näher wir Berkeley kamen. Schon wagten wir zu hoffen, der Quecksilberpegel bliebe zumindest knapp über der 20-Grad-Marke, aber Pustekuchen. 17 waren es mal wieder. Das ist guter Durchschnitt hier. Ich hoffe, mich fragt nicht nochmal jemand, ob man hier im Oktober noch an den Strand gehen kann. Das kann man hier im Oktober nicht und zu KEINER Zeit. Hitze ist woanders, wenn auch nicht weit.

Heute sind die Eltern alleine in San Francisco unterwegs. Inzwischen sind sie ja schon so gut wie alteingesessen und fangen fast an, auf Englisch zu träumen. So locker-flockig kommt meiner Mutter das "Have a nice day!" über die Lippen, wenn sie einen Laden verlässt.

Freitag, 24. Juli 2009

Schnelle Zusammenfassung

der letzten Woche:
  • Die Eltern sind von ihrer Rundreise zurück. Alles hat eigentlich prima geklappt, wider Erwarten, nachdem das Reiseunternehmen, über das sie gebucht hatten, so transusig war.
  • Unser gemeinsames Wochenende am Lake Tahoe war schön, warm, und wir haben uns fast alle verbrannt.
  • Der Zwischenstop in Old Sacramento auf der Rückfahrt war es wert, aber die brüllende Hitze (42 Grad Celsius!) hat es uns wirklich nur erlaubt, vom Auto zum Café zu laufen.
  • Diese Woche belustigen die Eltern ihr älteres Enkelkind (oder er sie). Sogar das Fairyland haben sie mit ihm besucht. War schön, aber: "Da will ich jetzt nicht mehr hin, Mama. Das ist nämlich für kleine Kinder." Aha.
  • Gestern haben wir die Kinder abends bei Yonatans Tagesmutter abgeliefert, um uns Wicked in San Fransisco anzuschauen. Man kann ja viel über Musicals sagen (stimmt's, Brüderchen?!), aber für diese Geschichte ist das einfach die perfekte Inszenierung. Wir waren alle begeistert.
  • Und heute starten wir ins Wochenende. Da habe ich dann endlich mal wieder mehr Zeit für unseren Besuch. Ob wir uns zum Knoblauch-Festival in Gilroy wagen, ist noch nicht entschieden. Nach dem Reinfall mit dem Kürbis-Festival in Half Moon Bay im Oktober bin ich vorsichtig geworden.

Freitag, 10. Juli 2009

Kaum da...

sind sie schon wieder weg, die Eltern. Heute morgen haben sie den Mietwagen abgeholt (einen Hyundai Sonatra), haben ihre Sachen ins Auto geladen und sind über die Richmond Bridge und den Highway 101 zur Küstenstrasse gefahren. Dort zuckeln sie jetzt sicher gemächlich die vielen Kurven entlang Richtung Mendocino, dann weiter nach Fort Bragg.

Dass der Reiseveranstalter nicht in der Lage war, die Reiseunterlagen rechtzeitig zu schicken, ist natürlich schade. Erstaunlich, in unserem Zeitalter. Man sollte doch meinen, alle Unterlagen könnten im Notfall auch elektronisch zugänglich gemacht werden. Und dass dann auch der Express-Dienst, der das Päckchen noch zeitgerecht bis gestern Abend an unserer Haustür abliefern sollte, die Frist verpasst hat, ist schon merkwürdig. Auch nach mehrmaligen Telefonaten und etlichen Emails sind die Unterlagen bislang nur bis Dortmund gekommen. Irgendjemand hat da gewaltig geschlafen. So hat der Vater gestern noch selber recherchiert und das nötigste ausgedruckt. Hoffen wir, dass es reicht und die beiden ordentlich was zu erkunden haben. Genug zu bieten hat diese Gegend ja.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Ei ei ei, wer klopft denn da?

Die Gesichter möchte ich sehen, wenn in wenigen Minuten der Sohn mit dem Enkel vor der Tür steht, so ganz unangekündigt. Spontan mal eben für eine Woche. Das hat der Ex-Student sich am Wochenende überlegt. Montag dann die Tickets gekauft, Dienstag gepackt, Mittwoch geflogen und dann beim Zwischenstop in London angerufen, um zu motzen: "Warum habe ich bloss nicht auf dich gehört! So eine Qual, diese lange Reise! Wieso mache ich das nur?!" Ich bin aber sicher, dass sie sich eine Woche ganz königlich amüsieren und verwöhnen lassen werden. Und ich mich auch: endlich mal wieder quality time mit Yonatan, ganz ungestört, und vielleicht ein paar freie Minuten für mich. In einem Anfall von Übermut habe ich mir gestern gleich drei neue Bücher gekauft. Zu dumm bloss, dass ich abends zu Hause noch Stunden nacharbeiten muss und nicht so recht zum Lesen komme. Da geht wieder mal der Schlaf für drauf.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Rückmeldung

Seattle war schön und unstatistisch sonning und warm (Bilder folgen, wenn Schwiegereltern wieder zu Hause sind und endlich die Fotos verfügbar machen). Yair hatte viel Spass, vor allem mit seiner Savta. Die beiden haben sich stundenlang Geschichten erzählt und zusammen gekichert. Wir waren (unter anderem) auf dem Markt, im Washington Park (und haben die blühenden Azaleen bewundert), im Boing Museum und am Mount Rainier. Drei Tage sind kurz.

Seit gestern Morgen sind wir wieder hier, aber noch etwas angeschlagen vom Aufstehen um 5 (unser Flieger ging um 7:30, damit ich wenigstens vor Mittag im Büro auftauchen konnte). Zu Hause herrscht dank unausgepackter Koffer noch Chaos, weil wir gestern einfach ohne einen Finger zu rühren in die Betten gefallen sind. Heute geht es ans Aufräumen, obwohl ich mich immer noch ziemlich bematscht fühle (das kann aber auch an der Erkältung liegen, die im Anmarsch ist).

Freitag, 22. Mai 2009

Auf ins Wochenende

Traurige Bilanz: Zur zweiten Moms' Night Out der Kita-Mütter sind statt der angemeldeten 13 nur 5 erschienen. Aber Mütter sind nun mal beschäftigt, zumal wenn das Treffen für 18:30 angesetzt ist. Mir tat's ja schon fast leid, den derzeitigen Vollzeit-Vater nach einer Stunde zu Hause schon wieder alleine lassen zu müssen. Aber unter uns: zu fünft quatscht es sich eh besser. Grosse Gruppen machen mich eher mundtot.

Als ich nach Hause kam...
  • Schlief Yonatan
  • Lag Yair im Bett und wartete nur noch auf Gute-Nacht-Lied, -Kuss und -Umarmung
  • Waren das Geschirr gespült und die Küche aufgeräumt
  • Sass der Ex-Student in den Startlöchern, um nach einem langen Tag mit den Kindern endlich auch mal was für sich zu tun
Dann ging's ans Wäschefalten, Baby-Mahlzeiten-Vorbereiten und Kofferpacken, damit wir heute Abend pünktlich und mit allem, was man so braucht, in den Flieger nach Seattle steigen können, um uns für ein langes Wochenende (Montag ist Memorial Day) nochmals mit den Schwiegereltern zu treffen. Ganz entspannt. Die Sonne soll jedenfalls scheinen.

Dienstag, 31. März 2009

Ausgewählte Hawaii-Impressionen

Vulkane, Kaffeeplantagen, Korallen, Sonne, Strand, Regenwald, Wüste, Honig, Legenden... und wir.


Sonntag, 2. November 2008

Erschreckend

wie die Wochen dahin rasen. Im Oktober hatten wir volles Haus, ganze fünf Wochen lang. Meine Schwägerin machte den Anfang, dann trudelte meine Schwester samt Freund ein, so dass Ruti wenige Tage später nach Guatemala flüchtete, nur um am Tag, als mein Schwesterherz und ihr bald Angetrauter wieder abdüsten, erneut für eine weitere Woche anzureisen. Seit Donnerstag ist alles wieder ruhig, und jetzt sitze ich auf gepackten Koffern, weil ich mit den Kindern morgen zur Hochzeit nach D fliege. Wenn ich den Flug schon hinter mir hätte, ginge es mir besser. Es gibt solche, die mich für verrückt halten, weil ich mich bereit erklärt habe, elf Stunden mit den beiden im Flugzeug zu verbringen. Aber wenn man keine Wahl hat, ist einem alles recht, oder? Wird schon schief gehen. Warme Sachen haben wir jedenfalls eingepackt, und jede Menge Spielzeug. In zwei Wochen sind wir wieder da. Bis dahin hat der Student sturmfreie Bude. Ob er die geniessen wird, sei mal dahin gestellt. Er behauptet, er vermisse uns jetzt schon. ;-)



Freitag, 4. Januar 2008

Alles bestens

Langsam muss ich mich wohl doch mal wieder zu Wort melden, wenigstens um alle wissen zu lassen, dass es uns gut geht. Wir schwirren seit dem 18. Dezember in der Weltgeschichte herum. 10 Tage Deutschland, jetzt bis zum 19. Januar Israel. Familie, Freunde, Faulenzen. Keine Zeit zum Bloggen. Aber bald werde ich mich wieder regelmässiger ans Werk machen, das verspreche ich. Bis dahin und darüber hinaus allen ein frohes 2008!

Sonntag, 25. November 2007

Spiderman sei Dank

Nach knapp 1300 km, Truthahn, Kürbiskuchen, Hollywood, Beverly Hills, Santa Monica und einer Umleitung um Malibu (an den wütenden Bränden vorbei) melden wir uns zurück (Bilder folgen). Yair hat Micky Mouse und Minnie Mouse die Hand geschüttelt, Spiderman getroffen (der zu seinem Leidwesen Englisch sprach -- nicht wie der richtige Spiderman, der doch, natürlich!, Hebräisch spricht), bei Freunden der Verwandten Klamotten und Spielzeug abgestaubt, begeistert beim Laubfegen geholfen, tapfer viele Stunden im Auto überstanden und sich wieder ein paar Steine im Brett erobert.

Und weil Spiderman ja nach wie vor so hoch im Kurs steht, hat der kleine Mann heute ein 3er-Pack Spiderman-Schlüpfer bekommen. Das war ihm aber ein Ansporn! Zum ersten Mal zwei Stunden ohne Windel, drei Mal zwischendurch zur Toilette -- ein voller Erfolg. Allerdings wollte er auch mit Schlüpfer ins Bett schlüpfen. Da wurde gebrüllt, geschrien, gezetert, gebockt, bis er schlieslich klein beigab und bewindelt unter die Decke kroch. Morgen nach dem Kindergarten also auf ein Neues. Hoch lebe Spiderman!

Dienstag, 23. Oktober 2007

Yosemite-Impressionen

Am Wochenende haben wir den Yosemite National Park erkundet und jede Minute genossen. Nach Bären und Berglöwen haben wir leider vergeblich Ausschau gehalten, aber wie immer sind uns jede Menge Eichhörnchen über den Weg gelaufen, und ein paar Rehe haben wir auch gesichtet. Wir waren sicher nicht das letzte Mal da...